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Khao Sok Nationalpark |
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Der
Khao Sok Nationalpark liegt im Mittelpunkt des Zentralmassives, der das
Rückgrat der Thai-Malayischen Halbinsel bildet. Der jährliche Monsun
erreicht den Khao Sok von der Andamanen-See im Westen und im Osten vom
Golf von Thailand. Daher ist diese Gegend eines der regenreichsten
Gebiet in Thailand mit einem jährlichen Niederschlag von 3500 mm. Obwohl
es hier monatlich regnet, fällt während Dezember bis Mai kaum
Niederschlag und von Mai bis November regnet es oft sinnflutartig. |
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Übernachtungsmöglichkeiten / Touren / Anreise |
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Khao Sok Riverside Cottages.
Diese Anlage liegt etwa 3 Kilometer Östlich des Einganges zum Nationalpark und
biete neben einfachen aber sehr schönen und sauberen Bungalows einen ganz
besonderen Flair. Das Management ist hervorragend und sorgt sich um jeden
einzelnen Gast. Touren in den Nationalpark und zum Ratchaprapa Damm können von
hier aus einfach organisiert werden.
Der Park wird bei
folgenden Touren besucht:
Erlebnis entlang der Andamanenküste (PAC 205),
Fahrt zum Golf von Thailand (PAC 206), Abenteuer mit Baden & Natur (PAC
207), Khao Sok Nationalpark & Damm (PAC 351), Khao Sok Nationalpark (PAC
352), Entlang der Andamanenküste im Mietwagen (PAC 210), Von der
Andamanensee zum Golf von Thailand im Mietwagen (PAC 211)
Die
Anreise kann von vielen Orten erfolgen, wir organisieren die Transfers.
Wenn Sie keine Touren buchen möchten ist ein Mietwagen emfehlenswert (ab
Khao Lak, Phuket oder Krabi, können wir buchen).
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Ausfuehrliche Informationen zu diesem Hotel >>> |
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Allgemeines zum
Khao Sok Nationalpark |
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Der Regenwald vom Khao Sok Park ist klimatologisch gesehen ein
immergrüner Regenwald und der Rest eines 180 Millionen Jahre alten
Ökosystems, viel älter und reicher als das Amazonasgebiet oder die
Regenwälder des zentralen Afrika. Der
botanische Reichtum der Region, der Überfluss von frischem Wasser und
der Schutz des äußerst rauhen Terrain macht den Khao Sok zur ersten
Heimat für viele Spezies der Tierwelt. Zusammen mit den Naturreservaten
von Klong Saeng und Klong Nakha im Norden, und dem Nationalpark Sri
Phang im Westen, umfassen diese Parks das größte zusammenhängende
geschützte Waldgebiet im südlichen Thailand. Der Khao Sok wurde noch
nicht vollständig erforscht. Bisher wurden registriert: 48 Säugetier und
184 Vogelarten. Die Erforschung von Reptilien, Amphibien, Insekten und
Pflanzen hat erst begonnen und befindet sich noch in den Anfängen. |
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Menschen im Park |
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Die Malayische Halbinsel und der südliche Teil von Thailand zählen zu
den bedeutendsten Wanderungsrouten menschlicher Rassen und Kulturen in
der Welt. Es wird vermutet, dass seit der Steinzeit hier Menschen
lebten, denn für den Unterschlupf sind unzählige Höhlen vorhanden, und
das Land bietet viele wilde Früchte und Tiere für die Fleischversorgung.
In ersten historischen Schriften während der Herrschaft von König Rama
II. im späten 18. Jahrhundert wird die Anwesenheit von Bewohnern
erwähnt, als die Burmesen die Küstenstädte Takuapa, Takua Toong und
Talang (Phuket) einnahmen. Die Bewohner der Küstenregion flüchteten
damals in die Wälder. Nach einer Epidemie 1944 im Park flohen viele
Einwohner aus dem Gebiet. Über die Siedlung Ban Sop wurde ein Bann
verhängt. Erst als 1961 eine Verbindungsstraße zwischen Takuapa und
Phun-Phin gebaut wurde füllte sich die Gegend mit neuem Leben. Doch der
Wald und die Tiere wurden bedroht und vernichtet wie niemals zuvor. Die
Straßenbauarbeiter schossen alles ab was sich bewegte. Später rodete
die Bevölkerung die Wälder und sahen die Tierwelt als ihr Eigentum an.
Zugeständnisse der Regierung an die Unternehmen zur Förderung von
Zinn-Erz, sowie Konzessionen für die Holzwirtschaft verschlimmerte die
Lage.
In
den 70er Jahren flüchteten viele kommunistische Gruppierung in die
Wälder und den Khao Sok Park. In dieser Zeit konnten keine kommerziellen
Aktivitäten durchgeführt werden und innerhalb von sieben Jahren erholte
sich der Park wieder. Später als die Aufstände niedergeschlagen waren
entdeckte man die Naturschönheiten des Parks. Untersuchungen
bestätigten, dass in diesem Gebiet eine unschätzbare Flora und Fauna,
mehrere seltene Vegetationsarten und viele Naturschönheiten vorhanden
waren: spektakuläre Kalkstein-Berge, Klippen, Höhlen, Flüsse und viele
Wasserfälle wurden entdeckt. Diese Erkenntnis führte 1980 zur Gründung
des Khao Sok Nationalparks. |
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Flora & Fauna |
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Bambuswälder
In einigen Zonen des Parks befinden sich riesige Bambushaine. Es gibt
mehr als 1.500 Spezies dieser Familie. Bambus ist das älteste Gras der
Erde und etwa 60 Millionen Jahre alt. Es ist auch das höchste Gras (bis
zu 10 Meter hoch). Einige Spezies können innerhalb eines Tages mehr als
einen Meter wachsen.
Spinnen und
Ameisen
Einige der häufigsten Insekten im Regenwald sind die Spinnen, Ameisen,
Termiten und Bienen. Hier in Park lebt eine große Vogelspinnenart, die
gewaltige Netze baut. Es wird vermutet, dass diese Spinne neben Insekten
auch kleine Vögel verzehrt. Das Weibchen ist sehr groß und bunt, das
Männchen dagegen viel kleiner. Die rote Weberameise ist eine von
Tausenden Ameisen-Spezies und baut ihre Nester auf Blätter und
Sträuchern. In der Regel greifen Weberameisen nur an, wenn ihr Nest
bedroht wird. Ihr Biss ist sehr schmerzhaft. Die Eier der Weberameisen
sind für viele Thais eine Delikatesse.
Wilde Früchte und
Hornvögel
In den Wälder von Südostasien gedeihen hunderte verschiedener Arten von
essbaren Früchten wie Jackfrucht, Mangosteen, Durian, Rambutan und
Pomelo um nur einige zu nennen. Der Hornvogel lebt fast ausschließlich
von den Früchten des tropischen Regenwaldes. Er hat seinen Namen von
seinem enorm großen Schnabel, dass einem Horn gleicht und besitzt oft
eine knochige Erhöhung am Kopf. 30 der weltweit 45 Hornvogelarten kommen
in Asien vor, davon 13 Arten in Thailand.
Nächtliche Tiere
Viele Besucher von tropischen Regenwälder sind oft enttäuscht, dass sie
nicht auf Anhieb wilde Tiere zu sehen bekommen. Das liegt daran, dass
die meisten Besucher den Park um die Mittagszeit aufsuchen. Tiere sind
hier vor Menschen äußerst ängstlich, weil sie schon von den
Waldbewohnern vor mehr als 50.000 Jahren gejagt wurden. Die Mehrheit der
größeren Tiere im Khao Sok hat seine Aktivitäten deshalb in die Zeit
nach der
Dämmerung verlegt. Vor allem Katzen, Bären, Hirsche und sogar die
Elefanten gehen kurz vor Sonnenuntergang auf Nahrungssuche. Diese
Strategie hat in der Vergangenheit ihr Überleben von Menschen
gesichert. Der Parkbesucher sollte am Tag nach Spuren suchen. Fährten
finden sich am besten an einem sandigen oder schlammigen Fluss, oder an
feuchten Stellen eines Dschungelpfades. Besuchen Sie den Park bei Nacht
mit einer Halogenlampe. Man muss sich äußerst still verhalten und die
Gruppe sollte klein sein. Auch dunkle Kleidung ist vorteilhaft. Auf gar
keinen Fall darf geraucht werden.
Attraktionen
Elefantenreiten, Kanu- und Bambusfloßfahrten, Trekking durch den
Regenwald, Besucherzentrum, Ratchaprapa Damm mit Baden im See und
Wandern. |
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